Die Pandas bleiben weiter auf Erfolgskurs. Gegen die HSG Weiden, den Aufsteiger in die BOL, setzte man sich am Wochenende mit 41:26 durch und konnte damit zwei weitere wichtige Punkte auf dem Weg zum großen Saisonziel einfahren. Wirklich zufrieden darf man mit dem eigenen Auftritt allerdings nur bedingt sein. Nachdem man eine Woche zuvor kurzfristig spielfrei gewesen war, wollten die Pandas unbedingt im Rhythmus bleiben, schließlich war man bis dahin ungeschlagen und wollte diese Serie natürlich fortsetzen. Bereits vor der Partie war klar, dass eine unangenehme Aufgabe auf die Mannschaft warten würde, bei der man von Beginn an hellwach sein und die eigenen Stärken konsequent auf die Platte bringen musste.
Offensiv erspielten sich die Pandas von Beginn an zahlreiche gute Torchancen. Allerdings zeigte sich einmal mehr, dass die Chancenverwertung, auch an diesem Tag, ein großes Manko sein sollte. Auch defensiv fand man zunächst zu wenig Zugriff auf die Gastgeber und musste dadurch einige zu einfache Gegentore hinnehmen. So entwickelte sich eine Partie, in der man sich das Leben unnötig schwer machte und den Gegner immer wieder im Spiel hielt. Gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es den Pandas jedoch, sich in allen Mannschaftsteilen zu steigern. Vor allem im Angriff fand man nun bessere Lösungen. Durch konsequent ausgespielte Eins-gegen-eins-Aktionen schuf man klare Torchancen und kam so immer wieder zu freien Abschlüssen, dadurch konnte man sich zwar einen Vorsprung erarbeiten, dieser fiel angesichts der eigenen Möglichkeiten und des Spielverlaufs zur Pause allerdings deutlich zu knapp aus.
Im zweiten Durchgang machte sich dann zunehmend das enorme Tempospiel der Pandas bemerkbar. Immer wieder gelang es, die Hausherren mit schnellen Angriffen zu überlaufen oder über die erste Welle direkt zum Torerfolg zu kommen. Das hohe Tempo stellte die gegnerische Abwehr vor große Probleme und sorgte dafür, dass die Pandas ihren offensiven Rhythmus weiter aufrechterhalten konnten.
Am Ende stand ein 41:26-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel. Zwei Punkte sind zwei Punkte – und dennoch gibt es nach dieser Partie einiges aufzuarbeiten. Abgesehen von der kämpferischen Leistung, der Einstellung der Mannschaft und natürlich dem positiven Ergebnis gibt es an diesem Tag nur wenig, womit man wirklich zufrieden sein kann. Insbesondere die Chancenverwertung und das Abwehrverhalten werden Themen sein, an denen es in den kommenden Trainingseinheiten zu arbeiten gilt.
Nichtsdestotrotz nehmen die Pandas die nächsten beiden Punkte mit nach Hause und setzen ihren Weg in Richtung des großen Saisonziels fort. Jetzt heißt es, die richtigen Schlüsse aus dieser Partie zu ziehen, weiter hart zu arbeiten und in den kommenden Spielen wieder eine geschlossenere Leistung über die gesamte Spielzeit auf die Platte zu bringen.
„Weiden war der erwartet unangenehme Gegner. Dass wir sie die ganze erste Hälfte aber im Spiel lassen, müssen wir uns selbst ankreiden. Im Angriff haben wir unzählige Torchancen liegen gelassen, in der Abwehr hatten unsere – eigentlich sehr stabilen – Torhüter einen rabenschwarzen Tag erwischt.Beides hat sich in der zweiten Halbzeit gebessert, sodass es am Ende doch ein ungefährdeter Sieg wurde. Zudem muss ich die kämpferische Einstellung meiner Spieler loben, die eindeutig gepasst hat.Es ist offensichtlich, dass wir an unserer Wurfausbeute arbeiten müssen, um in Zukunft früher für klare Verhältnisse zu sorgen.“, resümiert Deml die Partie.

