Im ersten Heimspiel in der neu dekorierten Halle ließen die Pandas von Beginn an keinen Zweifel daran, wer an diesem Tag als Sieger vom Feld gehen würde. Gegen den Aufsteiger aus Winkelhaid entwickelte sich von der ersten Minute an eine recht einseitige Partie. Vor allem mit dem Tempospiel der Hausherren hatten die Gäste große Probleme.
Bereits in der ersten Halbzeit legten die Pandas den Grundstein für den deutlichen Heimsieg. Mit enormem Tempo und viel Spielfreude lief die Offensive auf Hochtouren. 29 Treffer in den ersten 30 Minuten waren Ausdruck eines regelrechten Feuerwerks. Zwar zeigten sich in der Defensive auch die ein oder andere Lücke, doch die Gäste aus Winkelhaid wussten diese Situationen selten zu nutzen. Mit einem klaren 29:11 ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Trainer Deml appellierte in der Kabine vor allem an die Einstellung seiner Mannschaft. Der Gegner müsse unabhängig vom Spielstand mit dem nötigen Respekt behandelt werden – und diesen Respekt zeige man am besten, indem man weiterhin mit 100 Prozent zu Werke geht und nicht auf „Mitleid“ spielt. Genau mit diesem Anspruch wollten die Pandas auch im zweiten Durchgang weitermachen.
Das gelang allerdings nur bedingt. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich einige technische Fehler und Unkonzentriertheiten ein, die sicherlich auch dem deutlichen Spielstand geschuldet waren. Am klaren Kräfteverhältnis änderte das jedoch nichts. Die Zuschauer in der Halle bekamen weiterhin ein echtes Torspektakel geboten.
Am Ende stand ein deutlicher und auch in dieser Höhe verdienter 52:27-Heimsieg auf der Anzeigetafel. Zu keinem Zeitpunkt bestand ernsthafter Zweifel daran, welche Mannschaft an diesem Tag die überlegene war.
Die faire Partie, die von Kastner und Kauschke souverän geleitet wurde, war dabei auch ein Sinnbild für die Entwicklung der Hausherren. Während die Pandas in der vergangenen Saison gegen vermeintliche Kellerkinder teilweise noch große Probleme hatten, die nötige Motivation und Spannung aufzubauen, war diesmal insbesondere im ersten Durchgang zu sehen, dass sich auch mental einiges verändert hat. Die Mannschaft nahm die Aufgabe von Beginn an ernst und zeigte die richtige Einstellung, wie auch Deml resümierte:“Wir waren Favorit und sind dieser Favoritenrolle auch gerecht geworden. Besonders freut mich, dass jeder Spieler seine Spielzeit nutzen konnte und jeder zum Heimsieg seinen Anteil beigetragen hat. Ein Sonderlob hat sich Torhüter Matze Kien-Bertuccini verdient, der nicht nur alles Haltbare gehalten, sondern auch unzählige direkte Gegenstöße eingeleitet hat. Der Sieg war, auch in der Höhe, verdient, aber für uns gilt jetzt voller Fokus auf das Derby gegen die SG Regensburg.“
Ein gelungener erster Heimauftritt in der neu dekorierten Halle und gleichzeitig eine starke Antwort auf die eigenen Ansprüche.
Die Pandas bedanken sich bei den zahlreichen Zuschauern für die Unterstützung und blicken nun auf die kommende Trainingswoche. Denn bereits am nächsten Samstag wartet das Derby gegen die SG Regensburg.
Highlight: In der Halbzeitpause konnten 1000€ als Spende an die Tafel Neutraubling übergeben werden.

