Am vergangenen Samstag bestritten die Pandas bereits zum dritten Mal in dieser Saison ihr Heimspiel in der Mintrachinger Turnhalle. Zu Gast war der Aufsteiger und aktuelle Tabellenvorletzte HC Hersbruck, der in den vergangenen Wochen eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt hatte und entsprechend selbstbewusst antrat.
Die Neutraublinger wollten nach der enttäuschenden Vorstellung in der Vorwoche in Nabburg eine klare Reaktion zeigen. Die Anfangsphase verlief auch vielversprechend: Mit konsequentem und druckvollem Spiel erspielte man sich immer wieder gute Torchancen und startete engagiert in die Partie. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit schlichen sich jedoch zunehmend Unkonzentriertheiten ein. In der Defensive verlor man phasenweise den Zugriff, im Angriff leistete man sich eine hohe Anzahl an Fehlern – sowohl im Spielaufbau als auch im Torabschluss. So entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, die mit einem 15:15-Halbzeitstand in die Pause ging.
Trainer Deml appellierte in der Kabine an seine Mannschaft, trotz der durchwachsenen Leistung geschlossen aufzutreten und die verbleibenden 30 Minuten konsequent zu nutzen, um das Spiel auf die eigene Seite zu ziehen.
Die zweite Halbzeit begann erneut engagiert. Bis zur 40. Minute konnten sich die Pandas auf vier Tore absetzen, was in der Halle bereits als Vorentscheidung gewertet wurde. Allerdings gelang es in den verbleibenden 20 Minuten lediglich noch zwei Treffer zu erzielen. Die schwache Chancenverwertung verhinderte eine frühzeitige Entscheidung und hielt die Gäste im Spiel.
In der Schlussphase wurde es nochmals spannend: Hersbruck kämpfte sich heran und hatte in den letzten Sekunden sogar noch die Möglichkeit zum Ausgleich, konnte diese jedoch nicht nutzen. So stand am Ende ein knapper 25:24-Heimsieg für die Pandas auf der Anzeigetafel. Trotz der zwei gewonnenen Punkte überwog nach dem Spiel die Ratlosigkeit. Trainer Deml zeigte sich in seinem Fazit nachdenklich und sprach von einer ungewohnt schwachen Vorstellung, die es nun intensiv aufzuarbeiten gelte.
Ein besonderer Dank gilt den Zuschauern, die die Mannschaft trotz der schwierigen Phase lautstark unterstützten. Bereits im kommenden Heimspiel gegen Erlangen-Niederlindach soll eine deutliche Leistungssteigerung folgen.

