Zum letzten Heimspiel des Jahres empfingen die Pandas den HV Oberviechtach. Schon im Vorfeld war klar, dass eine schwere Aufgabe bevorstand, denn Oberviechtach hatte in der laufenden Saison bereits mehrfach gegen die Spitzenteams der Liga starke Leistungen gezeigt. Für die Neutraublinger, die als Aufsteiger weiterhin ihren Platz in der Liga finden müssen, galt es daher, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und zugleich den körperbetonten Abwehrstil der Gäste anzunehmen. Darauf hatte auch das Trainerduo Senft/Deml im Vorfeld ausdrücklich hingewiesen.

Die Partie verlief in der Anfangsphase wie erwartet: Neutraubling erwischte den besseren Start, erlaubte sich jedoch in der Mitte der ersten Halbzeit einige Leichtsinnsfehler. Oberviechtach nutzte diese konsequent und kämpfte sich wieder heran. Mit einem 17:15-Vorsprung konnten die Pandas schließlich in die Halbzeitpause gehen.

In der Kabine forderte Trainer Deml spürbare Verbesserungen in allen Bereichen. Vor allem müsse man die Würfe aus dem starken Rückraum der Gäste entschlossener verteidigen und im Angriff die vorhandene Lethargie ablegen, um zu klareren Torchancen zu kommen.

Neutraubling setzte die Vorgaben nach Wiederanpfiff eindrucksvoll um. Das Team erarbeitete sich rasch ein Vier-Tore-Polster, stabilisierte die Abwehr zunehmend und kam über schnelle Tempogegenstöße zu einfachen Toren. Dieser konsequente Auftritt führte in der 50. Minute sogar erstmals zu einer komfortablen Zehn-Tore-Führung. Die Pandas ließen nicht nach und setzten sich am Ende souverän mit 36:22 durch.

Trainer Deml sprach anschließend von der möglicherweise besten zweiten Halbzeit der bisherigen Saison. Während die Leistung im ersten Durchgang solide, jedoch ausbaufähig gewesen sei, habe die Mannschaft nach der Pause eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt.

Für die Neutraublinger war es ein gelungener Abschluss vor heimischem Publikum im Jahr 2025. Die Mannschaft bedankt sich herzlich für die großartige Unterstützung, wünscht ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch und hofft auch 2026 wieder auf die starke Rückendeckung der Fans zählen zu dürfen.

Das Kalenderjahr endet jedoch erst am kommenden Wochenende: Dann führt der Weg – zu ungewohnter Anwurfzeit – nach Herzogenaurach. Die dortige Mannschaft hat sich zuletzt stabilisiert und wird den Pandas eine anspruchsvolle Aufgabe stellen.