Am vergangenen Wochenende empfingen die Pandas die HG Eckental zum vorletzten Heimspiel der Saison in der Neutraublinger Mittelschulturnhalle. Bereits im Vorfeld war klar, dass die Gastgeber als Favorit in die Partie gehen würden – auch wenn man im Hinspiel eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen musste. Entsprechend groß war der Wunsch, sich vor heimischem Publikum zu revanchieren und nach der Niederlage in Sulzbach wieder ein überzeugendes Bild abzugeben.
Zu Beginn entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Die Gäste aus Franken spielten trotz dünner Bank geduldige Angriffe und erspielten sich immer wieder klare Torchancen. Die Neutraublinger hingegen versuchten, über ihr Tempospiel zu schnellen und einfachen Toren zu kommen, leisteten sich dabei jedoch einige unnötige Fehler. So blieb die Partie in der Anfangsphase offen, ehe die Hausherren ihre Fehlerquote reduzierten und sich bis zur Pause eine Vier-Tore-Führung erspielten. Mit einem 14:10 ging es in die Kabinen.
Trainer Deml bescheinigte seinem Team in der Halbzeit großes Engagement, kritisierte jedoch die Fehler im Spielaufbau: Man habe in dieser Phase zu viele leichte Ballverluste produziert und sei zudem mehrfach am starken gegnerischen Torwart gescheitert. Mit der Abwehrleistung zeigte er sich hingegen sehr zufrieden: Nur zehn Gegentore in einer Halbzeit seien ein klarer Beleg für die defensive Stabilität.
Im zweiten Durchgang änderte sich am Spielverlauf wenig. Die Neutraublinger bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf acht, phasenweise sogar auf zehn Tore aus. Erst in den Schlussminuten ließ die Intensität etwas nach, sodass die Gäste noch Ergebniskosmetik betreiben konnten. Am Ende stand jedoch ein ungefährdeter und auch in der Höhe verdienter 30:24-Heimerfolg auf der Anzeigetafel. Damit gelang nicht nur die Revanche für das Hinspiel, sondern man blieb auch weiterhin zuhause ungeschlagen.
Nach der Partie zeigte sich Trainer Deml zufrieden: „Man erkennt einen deutlichen Entwicklungsschritt in unseren Reihen, auch wenn noch nicht alles fehlerfrei gewesen war. In vielen Bereichen können wir stolz auf uns sein, aber wir wissen, dass wir noch lange nicht am Ende unserer Entwicklung sind.“
Weiter geht es für die Pandas am kommenden Samstag um 15:30 Uhr mit dem Derby bei der SG Regensburg 2. Ein Derby habe bekanntlich seine eigenen Gesetze, betonte der Coach – es werde ein harter Kampf, auf den man sich bestmöglich vorbereiten wolle.

