Am vergangenen Wochenende empfingen die Herren 1 von Neutraubling den TV Altdorf in der Mintrachinger-Turnhalle. Die Gäste aus Altdorf befinden sich aktuell in der unteren Tabellenhälfte. Nach einem personellen Umbruch und dem Ausfall einiger Leistungsträger gelang es ihnen bislang nur bedingt, die entstandenen Lücken zu kompensieren.
Auch auf Seiten der Pandas war die Personalsituation erneut angespannt. Mehrere wichtige Akteure fehlten verletzungsbedingt und stehen teilweise sogar für den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung. Der Fokus liegt hier klar auf der Rehabilitation und dem Blick nach vorne in Richtung nächste Spielzeit.
Von Beginn der Partie an zeichnete sich Neutraubling vor allem durch eine konsequente Abwehrarbeit aus. Im Angriff hingegen ließ man zunächst zu viel liegen. Sowohl der gegnerische Torhüter als auch eigene Unsauberkeiten im Positionsspiel verhinderten eine deutlichere Führung. Trotz zahlreicher klarer Chancen blieb der Ertrag überschaubar, sodass zur Halbzeit lediglich eine 12:8-Führung auf der Anzeigetafel stand. Ein Zwischenstand, der auch Trainer Deml nur bedingt zufriedenstellte und in der Kabinenansprache für deutliche Worte sorgte.
„Wir haben uns die Möglichkeiten erarbeitet, sind aber zu oft gescheitert. Teilweise haben wir uns unnötige Aktionen erlaubt – sonst wäre das Spiel schon zur Pause entschieden gewesen“, so Deml rückblickend. Zwar fiel dies an diesem Spieltag nicht entscheidend ins Gewicht, doch für die kommenden Aufgaben müsse man aus diesen Situationen lernen.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Hausherren deutlich souveräner. Mit einer routinierten und dominanten Vorstellung erhöhten die Pandas konsequent die Trefferquote und ließen trotz vereinzelter Unachtsamkeiten in der Defensive nichts mehr anbrennen. Am Ende stand ein verdienter und souveräner 28:22-Heimerfolg zu Buche.
Trainer Deml zeigte sich im Anschluss mit gemischten Gefühlen: „Natürlich freuen wir uns über die zwei Punkte – gerade in Anbetracht unserer angespannten Personalsituation. Dennoch war unser Angriff phasenweise zu fehleranfällig und zu abgehackt. Die Abwehr stabilisiert sich zunehmend, darauf können wir aufbauen. Aber jeder, der auf dem Feld steht, hat das Potenzial, im Angriff konsequenter zu agieren. Daran werden wir arbeiten bzw. arbeiten müssen, um auch künftig erfolgreich zu sein.“
Denn bereits am kommenden Wochenende wartet mit dem Auswärtsspiel in Nabburg-Schwarzenfeld eine sehr schwere Aufgabe.
Die Pandas bedanken sich bei der großartigen Kulisse für die 60-minütige Unterstützung und sind stolz darauf, weiterhin zu Hause ungeschlagen zu sein. Auch auswärts hoffen sie in der kommenden Woche wieder auf zahlreiche Unterstützung.

