Am kommenden Samstag steht für die Pandasdas vorletzte Auswärtsspiel der Saison an – und das hat es in sich. Es geht zum Derby gegen die zweite Mannschaft der SG Regensburg. Ein Duell, das auf mehreren Ebenen Brisanz verspricht.

Zwischen beiden Vereinen bestehen enge Verbindungen. Im Jugendbereich arbeitet man teilweise in einer Spielgemeinschaft zusammen, zudem trugen einige Neutraublinger Akteure noch vor kurzer Zeit das Trikot des Regensburger Sportclubs, ehe sie zur vergangenen Saison in ihre Heimat zurückkehrten. Wenn am Samstag der Anpfiff ertönt, stehen sich also nicht nur zwei Teams gegenüber – sondern auch ein Stück gemeinsame Vergangenheit und eine spannende sportliche Zukunft.

Sportlich könnten die Vorzeichen kaum unterschiedlicher sein. Während die Neutraublinger weiterhin mit personellen Engpässen kämpfen und ihren Kader regelmäßig mit Spielern aus der eigenen zweiten Mannschaft ergänzen müssen, kann Regensburg auf Unterstützung aus der Bayernliga-Mannschaft zurückgreifen.

Für Trainer Deml ist das jedoch kein Vorwurf, sondern eine Frage der Philosophie:

„Das ist definitiv kein Vorwurf und keine Ausrede. Der Verein leistet im Herrenbereich überragende Arbeit und nutzt regelkonform seine Möglichkeiten, Spielern Spielpraxis zu geben. Wir gönnen es jedem, der es kann.“

Für die Pandas geht es darum, die bislang gute Saison nicht einfach austrudeln zu lassen. Vielmehr möchte man noch einmal alles in die Waagschale werfen und „sein bestes Gesicht zeigen“.

Die Gastgeber legten zwar einen eher durchwachsenen Saisonstart hin, befinden sich aktuell jedoch im Aufwind. Zuletzt bot man dem Tabellenführer über 60 Minuten Paroli und musste sich nur knapp geschlagen geben – ein klares Zeichen der positiven Entwicklung. Neutraubling hingegen konnte sich vergangene Woche gegen Eckental für die Hinspiel-Niederlage revanchieren und einen souveränen Heimsieg einfahren, dennoch offenbarte die Partie noch zu viele Fehler, die man gegen die SG II zwingend abstellen muss, um am Wochenende bestehen zu können.

Ein Derby lebt von Emotionen, Kampf und Einsatzbereitschaft – genau das wollen die Pandas am Samstag auf die Platte bringen. Vielleicht finden auch einige Fans den Weg in die Halle, um ihr Team zu unterstützen.

Die Personalsituation der Gäste hat sich unterdessen eher verschärft als entspannt. Wer letztlich auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig. Klar ist jedoch: Es wird die bestmögliche Formation aufs Feld geschickt, um maximal erfolgreich zu sein. Von einer klaren Favoritenrolle möchte in Neutraubling niemand sprechen – nicht zuletzt, weil nie ganz klar ist, welche Unterstützung die Regensburger von oben erhalten.

Fest steht: Die Pandas freuen auf ein echtes Derby – eines, in dem noch einmal alles investiert werden soll, um am Ende hoffentlich erfolgreich vom Feld zu gehen.

| Anwurf ist um 15:30 Uhr in der Kerschensteiner-Halle, Alfons-Auer-Straße 24, 93055 Regensburg |